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<title>Moritz Rugendas</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Moritz Rugendas</span></h1>
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<p><b>Johann Moritz Rugendas</b> (* <a href="29._M%C3%A4rz" title="29. März">29. März</a> <a href="1802" title="1802">1802</a> in <a href="Augsburg" title="Augsburg">Augsburg</a>; † <a href="29._Mai" title="29. Mai">29. Mai</a> <a href="1858" title="1858">1858</a> in <a href="Weilheim_an_der_Teck" title="Weilheim an der Teck">Weilheim an der Teck</a> in Württemberg) war ein aus Augsburg stammender Künstler des 19. Jahrhunderts und ein Abkömmling der bedeutenden Künstlerfamilie <a href="Rugendas_(K%C3%BCnstlerfamilie)" title="Rugendas (Künstlerfamilie)">Rugendas</a>. Er bereiste über mehrere Jahre Mittel- und Südamerika. Angeregt von <a href="Alexander_von_Humboldt" title="Alexander von Humboldt">Alexander von Humboldt</a> war es sein Ziel, neben der Darstellung der exotischen Natur Südamerikas auch die Menschen und deren Sitten darzustellen.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben</h2></div>
<p>Johann Moritz Rugendas wurde am 29. März 1802 in Augsburg geboren. Er erhielt zunächst von seinem Vater <a href="Johann_Lorenz_Rugendas" title="Johann Lorenz Rugendas">Johann Lorenz Rugendas</a>, dann vom Familienfreund <a href="Albrecht_Adam" title="Albrecht Adam">Albrecht Adam</a> und später an der <a href="Akademie_der_bildenden_K%C3%BCnste_M%C3%BCnchen" class="mw-redirect" title="Akademie der bildenden Künste München">Münchener Kunstakademie</a> seine Ausbildung.
</p><p>Die Arbeitsweise Rugendas bestand darin, dass er zuerst eine detaillierte Bleistiftskizze mit Notizen zur Farblichkeit und dann eine Skizze in Öl anfertigte. Aus der Kombination dieses Arbeitsmaterials komponierte er anschließend weitere Ölskizzen und schließlich detailliert ausgearbeitete Gemälde, in die er figürliche Staffage und Szenen integrierte. Er hatte einen Hang zur naturwissenschaftlichen Schilderung und war in der Freiluftmalerei geübt. Rugendas konnte treffend und knapp die verschiedenen Landschaften in all ihren Besonderheiten festhalten.
</p><p>Mit 19 Jahren wurde Rugendas von Baron <a href="Georg_Heinrich_von_Langsdorf" class="mw-redirect" title="Georg Heinrich von Langsdorf">Georg Heinrich von Langsdorf</a> auf die bisher umfangreichste wissenschaftliche Expedition in das Gebiet des heutigen <a href="Brasilien" title="Brasilien">Brasilien</a> als Zeichner eingeladen. Seine ersten Zeichnungen sind daher rein wissenschaftlicher Natur und wurden ab 1822 in Südamerika angefertigt. Jedoch kehrte Rugendas nach einem Streit 1825 mit Langsdorf nach Europa zurück, wo er <a href="Alexander_von_Humboldt" title="Alexander von Humboldt">Alexander von Humboldt</a> in Paris traf. Dieser war von seinen Werken begeistert und wurde zeitlebens sein Freund, Mentor und Förderer. Mit Humboldts Hilfe brachte Rugendas das Buch <i>Voyage pittoresque dans le Brésil</i> mit 100 von ihm angefertigten <a href="Lithografie" title="Lithografie">Lithografien</a> heraus.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>1829/30 hielt Rugendas sich zu Studien in Italien auf. 1831 unternahm er eine weitere Fahrt nach Amerika, diesmal aber auf eigene Faust. Sein Ziel war <a href="Mexiko" title="Mexiko">Mexiko</a>, das er drei Jahre lang bereiste und wo er sich vor allem der Landschaftsmalerei widmete. 18 seiner Zeichnungen wurden von <i>namhaften Künstlern</i> in <a href="Stahlstich" title="Stahlstich">Stahlstichen</a> reproduziert und diese im Buch <i>Mexico and the Mexicans</i> von <a href="Christian_Sartorius" title="Christian Sartorius">Christian Sartorius</a> der Jahre 1858 und 1859 veröffentlicht.
</p><p>Von Mexiko begab sich der Künstler weiter nach <a href="Chile" title="Chile">Chile</a>, das er acht Jahre lang bereiste. Dort beschäftigte er sich intensiv mit der Bevölkerung und ihrer Kulturgeschichte. Da er sich stark für die indianische Urbevölkerung interessierte, reiste er in den Süden des Kontinentes, der noch bis zur 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts von der spanisch-kolonisatorischen Zivilisation verschont geblieben war. Dort porträtierte er Indianer, die zu den Grenzposten kamen, und lieferte somit eine detaillierte Beschreibung der dort lebenden Menschen. 1847 besuchte er <a href="Peru" title="Peru">Peru</a>, <a href="Argentinien" title="Argentinien">Argentinien</a>, <a href="Uruguay" title="Uruguay">Uruguay</a> und kehrte dann wieder nach Brasilien zurück.
</p><p>Im März 1847 erreichte er England. In Paris versuchte er erfolglos, seine Werke zu verkaufen. Aber erst auf Anregung von König <a href="Ludwig_I._(Bayern)" title="Ludwig I. (Bayern)">Ludwig I. (Bayern)</a> erwarb der bayerische Staat 1848 sein Amerika-Werk, bestehend aus einer Sammlung von 3353 Studien – teils Ölskizzen, teils Aquarelle, teils Bleistiftzeichnungen – gegen eine jährliche Rente. Der Ankauf war von einer Kommission der Akademie der Wissenschaften empfohlen worden, da die Sammlung einen hohen wissenschaftlichen und künstlerischen Wert besitze. Ein Großteil dieser Werke ist erhalten und befindet sich heute in der <a href="Staatliche_Graphische_Sammlung_M%C3%BCnchen" title="Staatliche Graphische Sammlung München">Staatlichen Graphischen Sammlung München</a>.
</p><p>Auf Betreiben von Alexander von Humboldt verlieh ihm König <a href="Friedrich_Wilhelm_IV." title="Friedrich Wilhelm IV.">Friedrich Wilhelm IV.</a> den Roten Adlerorden 3. Klasse.
</p><p>Am 29. Mai 1858 verstarb Moritz Rugendas verarmt in Weilheim an der Teck an einer geplatzten Schlagader des Herzens.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literarisches_Nachleben">Literarisches Nachleben</h2></div>
<p>Johann Moritz Rugendas und seine Reisen durch Lateinamerika sowie <a href="Robert_Krause_(Maler)" title="Robert Krause (Maler)">Robert Krause</a> stehen im Mittelpunkt des Romans <i>Un episodio en la vida del pintor viajero</i> von <a href="C%C3%A9sar_Aira" title="César Aira">César Aira</a> (deutsch: <i>Humboldts Schatten</i> in der Übersetzung von Matthias Strobel und <i>Eine Episode aus dem Leben eines Reisemalers</i> in der Übersetzung von Christian Hansen).<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Rugendas ist die Hauptfigur des Romans <i>Das Quartett der Liebenden</i> von Carlos Franz (aus dem Spanischen von Lutz Kliche).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Galerie">Galerie</h2></div>
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<div class="gallerytext"><i>Ländliche Szene</i></div>
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<div class="gallerytext"><i>Reiterporträt von Jorge Huneeus</i></div>
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<div class="gallerytext"><i>Porträt von Carmen Arriagada</i></div>
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<div class="gallerytext"><i>Entführung von Trinidad Salcedo</i></div>
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<div class="gallerytext"><i>Entführung von Trinidad Salcedo</i></div>
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<div class="gallerytext"><i>Porträt von August Graf von Platen-Hallermünde</i></div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<p><small>in der Reihenfolge des Erscheinens</small>
</p>
<ul><li><a href="Hyacinth_Holland" title="Hyacinth Holland">Hyacinth Holland</a>:&nbsp;<i><a href="https://de.wikisource.org/wiki/ADB:Rugendas,_Moritz" class="extiw external" title="s:ADB:Rugendas, Moritz">Rugendas, Moritz</a>.</i> In: <i><a href="Allgemeine_Deutsche_Biographie" title="Allgemeine Deutsche Biographie">Allgemeine Deutsche Biographie</a></i> (ADB). Band&nbsp;29, Duncker &amp; Humblot, Leipzig 1889, S.&nbsp;601–604.</li>
<li><a href="Gertrud_Richert" title="Gertrud Richert">Gertrud Richert</a>: <i>Johann Moritz Rugendas. Ein deutscher Maler in Ibero-Amerika</i>. München 1952.</li>
<li>Gertrud Richert: <i>La correspondencia del pintor alemán Juan Mauricio Rugendas</i>. In: <i>Boletin de la Academia Chilena de la Historia</i> 19, 2, 1952, S. 137–155; 20, 1, 1953, S. 157–184; 20, 2, 1953, S. 183–209; 21, 1 1954, S. 149–173; 21, 2, 1954, S. 91–148.</li>
<li>Gertrud Richert: <i>Johann Moritz Rugendas. Ein deutscher Maler des XIX. Jahrhunderts</i>. Berlin 1959.</li>
<li>Renate Löschner: <i>Johann Moritz Rugendas in Mexiko. Malerische Reise in den Jahren 1831–1834</i>. Ausstellung des Ibero-Amerikanischen Instituts Preußischer Kulturbesitz in Berlin 1984/1985. Berlin 1984.</li>
<li>Renate Löschner: <i>Johann Moritz Rugendas in Mexiko. Ein Maler aus dem Umkreis von Alexander von Humboldt</i>. Ausstellung des Ibero-Amerikanischen Instituts Preußischer Kulturbesitz. Schloß Friedenstein – Schloß Moritzburg – Wissenschaftszentrum Bonn-Bad Godesberg 1993/94. Ibero-Amerikanisches Institut zu Berlin Preußischer Kulturbesitz, Berlin 1992, ISBN 3-9803291-0-0.</li>
<li>Pablo Diener-Ojeda: <i>Johann Moritz Rugendas. Bilder aus Mexiko</i>. Bildband und Katalog zur Ausstellung Augsburg 1993. Wissner, Augsburg 1993, ISBN 3-928898-23-X.</li>
<li>Petra Werner: <i>Naturwahrheit und ästhetische Umsetzung. Alexander von Humboldt im Briefwechsel mit bildenden Künstlern.</i> Akademie Verlag Berlin 2013, ISBN 978-3-05-006339-3.</li>
<li>César Aira: <i>Humboldts Schatten. Novelle</i>. Nagel und Kimche, München / Wien 2003, ISBN 3-312-00321-0.</li>
<li><a href="Christof_Metzger" title="Christof Metzger">Christof Metzger</a>, <a href="Christof_Trepesch" title="Christof Trepesch">Christof Trepesch</a>: <i>Chile und Johann Moritz Rugendas</i>. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 2007, ISBN 978-3-88462-245-2.</li>
<li>Sigrid Achenbach: <i>Kunst um Humboldt. Reisestudien aus Mittel- und Südamerika von Rugendas, Bellermann und Hildebrandt im Berliner Kupferstichkabinett.</i> Hirmer, München 2009.</li>
<li>Silke Friedrich-Sander: <i>Johann Moritz Rugendas. Reisebilder zwischen Empirie und Empfindung</i>. Edition Fichter, Frankfurt/Main 2017, ISBN 978-3-943856-64-4.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Johann_Moritz_Rugendas?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Johann Moritz Rugendas</a></span></b>&nbsp;– Album mit Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=118750321">Literatur von und über Moritz Rugendas</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/person/gnd/118750321">Werke von und über&nbsp;Moritz Rugendas</a>&nbsp;in der <a href="Deutsche_Digitale_Bibliothek" title="Deutsche Digitale Bibliothek">Deutschen Digitalen Bibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.johann-moritz-rugendas.de/">Johann Moritz Rugendas bei art.directory</a></li>
<li><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20160122052639/http://www.stadtarchiv.augsburg.de/index.php?id=17287">Stadtarchiv Augsburg – Rugendas Künstlerfamilie</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 22. Januar 2016 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</li>
<li>Michael Zeuske: <i>Sklavenbilder: Visualisierungen, Texte und Vergleich im atlantischen Raum (19. Jahrhundert, Brasilien, Kuba und USA).</i> In: <i>zeitenblicke</i> 7, Nr. 2, 2008 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.zeitenblicke.de/2008/2/zeuske">online</a>)</li>
<li>Irene Dänzer-Vanotti: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-geburtstag-moritz-rugendas-100.html"><i>29. März 1802 – Der Künstler Moritz Rugendas wird in Augsburg geboren</i></a> <a href="WDR" class="mw-redirect" title="WDR">WDR</a> <a href="ZeitZeichen_(H%C3%B6rfunksendung)" class="mw-redirect" title="ZeitZeichen (Hörfunksendung)">ZeitZeichen</a> vom 29. März 2022 (Podcast)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Sabine Schulze (Hrsg.): <i>Gärten: Ordnung – Inspiration – Glück.</i> Städel Museum, Frankfurt am Main, Hatje Cantz Verlag, Ostfildern 2006, ISBN 978-3-7757-1870-7, S. 58.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Renate Löschner: <cite style="font-style:italic">Die Amerikaillustration unter dem Einfluß Alexander von Humboldts</cite>. In: Wolfgang-Hagen Hein (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Alexander von Humboldt. Leben und Werk</cite>. Boehringer, Ingelheim 1985, ISBN 3-921037-55-7, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>289–291</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Moritz+Rugendas&amp;rft.atitle=Die+Amerikaillustration+unter+dem+Einflu%C3%9F+Alexander+von+Humboldts&amp;rft.au=Renate+L%C3%B6schner&amp;rft.btitle=Alexander+von+Humboldt.+Leben+und+Werk&amp;rft.date=1985&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3921037557&amp;rft.pages=289-291&amp;rft.place=Ingelheim&amp;rft.pub=Boehringer" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Adrian Schulz: <i>Das Flackern der Welt: César Aira schickt Naturmaler durch Südamerika.</i> In: <i>Frankfurter Allgemeine Zeitung.</i> 24. November 2016, S. 12.</span>
</li>
</ol>
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Normdaten&nbsp;(Person): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/118750321">118750321</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/n50052066">n50052066</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/61675197/">61675197</a></span> | </div>
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